Zu viele Fehler, die bestraft wurden

30 September, 2026

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SSV Stahl Rietschen – LHV Hoyerswerda II 38:22 (17:10)

Ein Auswärtsspiel, in dem die Torhüter stark waren – aber die Fehler und die Wurfquote das Ergebnis prägten

Der LHV Hoyerswerda II musste sich am vierten Spieltag der Verbandsliga Ost deutlich mit 38:22 beim SSV Stahl Rietschen geschlagen geben. Die Partie begann ordentlich, doch im Verlauf zeigte sich immer klarer, dass die vielen technischen Fehler und eine schwache Wurfquote den LHV daran hinderten, das Spiel enger zu gestalten. Besonders bitter: Die Torhüterleistung war über weite Strecken stark, doch die Mannschaft konnte daraus zu wenig Kapital schlagen.

Die Anfangsphase war noch ausgeglichen. Christian Proft traf dreimal früh und brachte den LHV sogar in Führung. Auch Sören Huth und Marko Gäbler hielten die Partie zunächst offen. Doch Rietschen nutzte jeden unsauberen Pass, jeden Fehlwurf und jede Unkonzentriertheit sofort aus. Die Gastgeber kamen so zu vielen einfachen Toren, während der LHV im Positionsangriff immer wieder gute Chancen liegen ließ. Die Wurfquote sank spürbar, und Rietschen setzte sich über 7:5 und 12:7 bis zur Pause auf 17:10 ab.

Nach dem Seitenwechsel blieb das Bild ähnlich. Hoyerswerda kämpfte, doch die Fehlerquote blieb hoch. Rietschen spielte konsequent nach vorn und traf fast in jedem Angriff. Trotzdem gab es positive Momente:

Eric Zeithamel parierte mehrere freie Würfe und hielt den LHV lange im Spiel. Auch Bastian Kaiser zeigte nach seiner Einwechslung starke Reflexe und entschärfte einige klare Chancen. Stan Altmann blieb vom Siebenmeterpunkt sicher und erzielte insgesamt sechs Treffer. Doch die Mannschaft schaffte es nicht, die guten Torhüteraktionen in eigene Tore umzuwandeln – zu oft scheiterte man am gegnerischen Keeper oder am eigenen Abschluss.

Rietschen nutzte die Schwächen konsequent und baute den Vorsprung kontinuierlich aus. Die Schlussphase zeigte noch einmal den Kampfgeist des LHV, doch die vielen vergebenen Chancen und technischen Fehler verhinderten ein besseres Ergebnis.

Am Ende stand ein klares 38:22, das vor allem durch die hohe Fehlerquote und die schwache Wurfquote des LHV zustande kam. Die Torhüterleistung war ein klarer Lichtblick – doch ohne mehr Präzision im Angriff bleibt es schwer, gegen starke Gegner mitzuhalten.

Der LHV spielte mit: Bastian Kaiser, Eric Zeithamel (bd. im Tor), Ben Juralewsky (1), Christian Proft (5), Stan Altmann (6/4), Luis Enrique Bisinger (3), Sören Huth (1), Niklas Holst, Marko Gäbler (2/2), Nico Ronatschk (1), Thomas Koch (1), Artsiom Tsitsenkou (1), Julian Lutz, Tim Aufderheide (2) – Trainer/Offizielle: Robert Schwarzbach, Ronny Wagner

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