Ein schwerer Nachmittag …

21 September, 2026

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… – und ein Gegner, der über 60 Minuten gnadenlos jede Schwäche ausnutzte.

LHV Hoyerswerda II – ESV Dresden 23:39 (11:18)

Der LHV Hoyerswerda II musste am dritten Spieltag der Verbandsliga eine deutliche 23:39 Niederlage gegen den ESV Dresden hinnehmen. Die Partie begann zunächst ausgeglichen, doch je länger das Spiel dauerte, desto klarer zeigte sich die enorme Qualität und Effizienz der Gäste. Dresden spielte über die gesamte Spielzeit mit hohem Tempo, variabler Rückraumpräsenz und einer beeindruckenden Abschlussquote.

Die Anfangsphase verlief noch positiv für den LHV. Nach dem frühen 0:2 Rückstand traf Stan Altmann zum 1:2, und kurz darauf drehte Erik Kaasche mit zwei Treffern die Partie sogar zum 3:2. Doch Dresden antwortete sofort und nutzte die ersten Fehler der Gastgeber konsequent aus. Zeitstrafen gegen Holst und Altmann brachten den Rhythmus durcheinander, und Dresden setzte sich über 5:7 und 7:10 Schritt für Schritt ab.

Besonders Hannes Klingenburg und Oliver Ozellis stellten die LHV Abwehr immer wieder vor große Probleme. Dresden traf aus dem Rückraum, über die erste Welle und vor allem über den Kreis. Hoyerswerda kämpfte zwar weiter, doch die Gäste bauten ihren Vorsprung bis zur Pause auf 11:18 aus.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild kaum. Dresden blieb gnadenlos effektiv und erhöhte innerhalb weniger Minuten auf 12:23. Der LHV versuchte über Däumel, Bisinger und Huth gegenzuhalten, doch die Fehlerquote blieb hoch. Zeitstrafen erschwerten die Defensive zusätzlich, während Dresden jede Überzahl nutzte und den Vorsprung weiter ausbaute.

In der Schlussphase zeigte Hoyerswerda Moral und erzielte durch Altmann, Krannich und Proft noch einige Treffer, doch Dresden blieb bis zur letzten Minute dominant und traf fast im Minutentakt. Am Ende stand ein klares 23:39, das die Überlegenheit des ESV Dresden deutlich widerspiegelt.

Trotz der Niederlage zeigte der LHV einzelne starke Aktionen und wird aus diesem Spiel wichtige Erkenntnisse ziehen müssen. Die Mannschaft hat gekämpft, doch gegen einen Gegner dieser Qualität müssen Fehler und Zeitstrafen minimiert werden, um konkurrenzfähig zu bleiben.

Der LHV spielte mit: Bastian Kaiser, Eric Zeithamel (bd. im Tor), Christian Proft (2), Steve Däumel (3/1), Stan Altmann (6/5), Erik Kaasche (3), Luis Enrique Bisinger (3), Sören Huth (2), Aaron Krannich (1), Niklas Holst, Nico Ronatschk (1), Stanley Lorenz, Thomas Koch (2), Lukas Käschel, Pepe Rohleder, Finn Dewitz – Trainer/Offizielle: Robert Schwarzbach, Ronny Wagner

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