HSV 1923 Pulsnitz – LHV Hoyerswerda II 36:25 (21:12)
Eine gute Anfangsphase, danach fehlte die Konstanz gegen einen starken Gastgeber
Der LHV Hoyerswerda II musste sich im Auswärtsspiel beim HSV 1923 Pulsnitz mit 25:36 geschlagen geben. Dabei begann die Partie durchaus vielversprechend. Die Grün-Weißen hielten in den ersten Minuten gut dagegen und konnten die Begegnung bis zur Mitte der ersten Halbzeit offen gestalten.
Angeführt von Stan Altmann, der in der Anfangsphase vier Treffer erzielte, hielt der LHV den Anschluss. Nach dem zwischenzeitlichen 5:5 durch Altmann und dem 6:6 durch Erik Kaasche war die Partie völlig ausgeglichen. Auch Christian Proft und Lukas Käschel trugen sich früh in die Torschützenliste ein und sorgten dafür, dass Pulsnitz zunächst nicht davonziehen konnte.
Dann folgte jedoch die entscheidende Phase der ersten Halbzeit. Während Pulsnitz im Angriff nahezu jede Chance nutzte, ließ der LHV zu viele Gelegenheiten liegen und verlor offensiv etwas den Zugriff auf das Spiel. Die Gastgeber bestraften dies konsequent und setzten sich Tor um Tor ab. Vom 12:8 über 16:10 bis zum 21:12-Pausenstand erspielte sich Pulsnitz bereits einen komfortablen Vorsprung.
Nach dem Seitenwechsel zeigte Hoyerswerda Moral und gab sich nicht auf. Christian Proft übernahm viel Verantwortung im Angriff und war mit insgesamt fünf Treffern erfolgreich. Auch Marko Gäbler war vom Siebenmeterpunkt zuverlässig und verwandelte alle vier Strafwürfe sicher. Niklas Holst und Finn Dewitz konnten sich ebenfalls in die Torschützenliste eintragen.
Trotzdem gelang es dem LHV nicht mehr, den Rückstand entscheidend zu verkürzen. Pulsnitz blieb über die gesamte zweite Halbzeit hinweg die spielbestimmende Mannschaft und nutzte seine Chancen konsequent. Zwar kämpfte sich Hoyerswerda zwischenzeitlich noch einmal auf neun Tore heran, wirklich in Gefahr geriet der Heimsieg der Gastgeber jedoch nicht mehr.
Am Ende stand eine verdiente Niederlage gegen einen an diesem Tag effizienteren Gegner. Für den LHV gilt es nun, die positiven Ansätze aus der Anfangsphase mitzunehmen und über die gesamte Spielzeit konstanter aufzutreten.
Der LHV spielte mit: Bastian Kaiser, Eric Zeithamel (bd. im Tor), Ben Juralewsky (1), Christian Proft (5), Stan Altmann (5/1), Erik Kaasche (2), Luis Enrique Bisinger, Sören Huth (1), Aaron Krannich (1), Niklas Holst (2), Marko Gäbler (5/4), Nico Ronatschk, Thomas Koch, Lukas Käschel (1), Finn Dewitz (2) – Trainer/Offizielle: Robert Schwarzbach, Ronny Wagner.




