Halbfinaleinzug perfekt

23 Februar, 2026

Unsere Sponsoren

SponsorenbildSponsorenbildSponsorenbild

HSV 1923 Pulsnitz III – LHV Hoyerswerda 37:27 (12:19)

Der LHV Hoyerswerda II hat sich im Viertelfinale des Ostsachsenpokals mit einem klaren 37:27-Auswärtssieg beim HSV 1923 Pulsnitz III durchgesetzt. Aufgrund eines Freiloses in der ersten Runde, was gleichzeitig das Achtelfinale war, griffen die Mannen um Trainer Robert Schwarzbach erst am gestrigen Sonntag ins Pokalgeschehen ein. Mit der der dritten Vertretung des HSV 1923 hatte man durchaus Losglück, trennen die beiden Mannschaften doch eine Liga. Die dritte Männer der Pfefferkuchen-Städter rangieren in der Regionsliga Ostsachsen aktiell auf dem vierten Platz. Ausschlaggebend für en hohen Auswärtssieg waren eine konzentrierte erste Halbzeit sowie ein hohes Tempo im zweiten Durchgang.

Die Partie begann zunächst ausgeglichen, doch nach dem 1:1 übernahmen die Zuse-Städter zunehmend die Kontrolle. Aus einer insgesamt stabilen Abwehr heraus erspielte sich der LHV klare Torchancen und setzte sich bis zur Pause kontinuierlich ab. Die letzten Minuten des ersten Abschnittes gestalteten sich zwar etwas fahrig, mit einem 19:12 Vorsprung ging es aber schon mit einem recht hohen Vorsprung in die Kabine. Die zwölf Gegentore waren da aber sicher schon drei, vier Tore zu viel. Trainer Robert Schwarzbach hatte in der ersten Hälfte bereits die Möglichkeit allen Feldspielern ihre Spielanteile zu geben. Mit Erik Kaasche und Pepe Rohleder aus der LHV-A-Jugend hatte das Tem wieder zwei junge Akteure in seinen Reihen. Beide machten ihre Sache wieder sehr gut.

Nach dem Seitenwechsel lag der Fokus klar auf Tempo und schnellem Umschaltspiel, um Nichts anbrennen zu lassen. Gerade in der zweiten Halbzeit arbeitete der LHV konsequent über Gegenstöße und die erste sowie zweite Welle. Ballgewinne wurden direkt in schnelle Abschlüsse umgewandelt, wodurch mehrere einfache Tore erzielt und der Vorsprung weiter ausgebaut werden konnte. Pulsnitz fand in dieser Phase nur selten Mittel, das Tempo zu kontrollieren. Mitte der zweiten Hälfte konnte der LHV seinen Vorsprung bis auf zwölf Tore erhöhen (16:28, 17:29, 18:30). Dass man den Vorsprung nicht weiter ausbauen konnte, lag an ein paar technischen Fehlern im Angriff und zwischendruch nachlassender Abwehrarbeit.

Im Positionsangriff zeigte sich die Mannschaft aber grundsätzlich variabel und geschlossen, denn jeder Feldspieler konnte sich in die Liste der Torschützen eintragen. Insgesamt gab es sicher zu viele einfache Gegentore, dies ist im Großen und Ganzen aber zu verschmerzen.

Den Schlusspunkt setzte der LHV mit einem sehenswerten Kempa-Treffer von Ben Juralewsky unmittelbar vor dem Abpfiff, ein passender Abschluss einer insgesamt souveränen Vorstellung.

In der Vorschlussrunde wurde der zweiten Männer des LHV Hoyerswerda der HVH Kamenz zugelost. Am Wochenende des 14./15.03.2026 steht dann das Halbfinale im heimischen BSZ auf dem Spielplan.

Die Mannschaft bedankt sich bei den zahlreich angereisten Fans des LHV für die tolle Unterstützung von den Rängen.

Der LHV spielte mit: Bastian Kaiser (im Tor), Ben Juralewsky (5), Tim Aufderheide (7), Stan Altmann (5), Erik Kaasche (4), Marc Heyne (2), Julian Bahl (2), Niklas Holst (2), Marko Gäbler (5), Nico Ronatschk (1), Stanley Lorenz (2), Mario Stephan (1), Pepe Rohleder (1) – Trainer/Offizielle: Robert Schwarzbach, Mario Kunold.

Alle Inhalte © Lausitzer Handball Verein Hoyerswerda e.V.