Heimsieg Nummer drei

26 Januar, 2026

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LHV Hoyerswerda II – Lok Schleife 31:28 (18:12)

Es war ein Abend, der zunächst nach einem souveränen Heimsieg roch – und dann doch noch zum Krimi wurde. Der LHV Hoyerswerda II setzte sich am Samstagabend mit 31:28 gegen Lok Schleife durch, musste dafür aber in der Schlussphase noch einmal tief in die mentale und körperliche Kraftkiste greifen.

Nach dem Einlaufen der beiden Mannschaften wurde mit Niclas Schäfer der ehemalige Schlussmann der Hoyerswerdaer offiziell verabschiedet. Nach zwölf Jahren im Trikot des LHV zog es die ehemalige Nummer 12 zu seinem Heimatverein Lok Schleife zurück. Seit der D-Jugend bis hoch in den Männerbereich, darunter auch zahlreiche Einsätze für die erste Männer, hütete er das Tor der Zuse-Städter. Danke für deinen Einsatz in den vergangenen Jahren lieber Niclas und alles alles Gute für Dich im Kasten der Lok.

Die Partie begann furios: Der LHV führte schnell mit 6:3 und baute den Vorsprung bis zur Pause auf 18:12 aus. Die Abwehr stand kompakt – hier muss Benjamin Jendrkye genannt werden, der an diesem Tag quasi der Abwehrchef war und mit zahlreichen Ballgewinnen und wichtigen Stoppfouls das Schleifer Angriffsspiel zu unterbinden wusste – , das Tempospiel funktionierte, und im Angriff glänzten vor allem Christian Proft mit drei frühen Treffern sowie Erik Kaasche, der mit viel Übersicht und Dynamik vier Tore beisteuerte. Auch Altmann zeigte sich treffsicher und netzte insgesamt fünfmal ein. Die Zuschauer in der gut gefüllten Halle sahen eine spielfreudige Mannschaft, die das Geschehen klar bestimmte.

Nach dem Seitenwechsel schien alles seinen gewohnten Gang zu nehmen. Marko Gäbler verwandelte gewohnt sicher vom Punkt , und auch der junge Lukas Käschel trug sich in die Torschützenliste ein. Doch dann kam Sand ins Getriebe: Die Deckung der Lok funktionierte besser und führte zu technischen Fehlern oder schweren Würfen durch die Zuse-Städter. Die Würfe von außen landeten auch aus schwierigen Winkeln im Tor – Basti Kaiser, der wieder eine starke Partie zeigte, hatte in dieser Phase keinen Zugriff – , sodass sich die Gäste Tor um Tor heran kämpften. In der 54. Minute stand es plötzlich nur noch 27:26 – die Partie drohte zu kippen.

Doch der LHV behielt die Nerven – Heyne und Ronatschk sorgten für wichtige Entlastungstreffer und die Abwehr fand wieder etwas mehr Zugriff. Als Gäbler kurz vor Schluss zum 31:28-Endstand traf, war der Jubel groß.

Die zweite Männer des LHV bleibt somit in der laufenden Saison im heimischen BSZ verlustpunktfrei. Am kommenden Samstag kommt mit dem TBSV Neugersdorf ein starker Gegner mit breiter Brust nach Hoyerswerda, denn mit zwei deutlichen Siegen in den letzten beiden Spielen sind sie aktuell sehr torhungrig. Dabei stellen sie noch eine stabile Abwehr. Die LHVer müssen sich aber nicht verstecken, denn das Hinspiel konnten die Schwarzbach-Männer zwar kanpp, aber nach insgesamt starker Vorstellung mit 38:37 für sich entscheiden.

Der LHV spielte mit: Bastian Kaiser, Robert Ide (bd. im Tor), Lukas Käschel (2), Christian Proft (4), Tim Aufderheide (2), Stan Altmann (5), Erik Kaasche (4), Marc Heyne (2), Benjamin Jendryke, Aaron Krannich, Julian Bahl (2), Niklas Holst, Marko Gäbler (6/4), Nico Ronatschk (3), Mario Stephan (1), Stanley Brix Möller – Trainer/Offizielle: Robert Schwarzbach, Mario Kunold.

Fotos: privat

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