LHV zeigt sein wahres Gesicht – Deutlicher Heimsieg gegen Dresden

2 Februar, 2026

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Oberliga Sachsen – LHV Hoyerswerda feiert wichtigen Heimsieg!

Am 12. Spieltag der Oberliga Sachsen stand für den LHV Hoyerswerda erneut ein Heimspiel an. Mit dem HSV Dresden war ein direkter Konkurrent im Abstiegskampf zu Gast – allen Beteiligten war klar, welche enorme Bedeutung diese Partie hatte.

Unter der Woche wurde Klartext gesprochen. Auch unangenehme Themen kamen auf den Tisch und konnten bereinigt werden, sodass sich die Mannschaft in den Trainingseinheiten am Donnerstag und Freitag voll auf den Gegner konzentrieren konnte.

Verzichten musste der LHV auf Abwehrchef Felix Just, der aufgrund anhaltender Schmerzen im Bereich der Patellasehne vorerst pausieren muss. Ansonsten waren alle Spieler einsatzbereit. Erfreulich war zudem die erneut starke Kulisse: Knapp 400 Zuschauer fanden den Weg in die Halle und sorgten für eine großartige Atmosphäre.

Auch organisatorisch wurde im Vorfeld einiges auf die Beine gestellt. So war diesmal Thomas Hoßmang bei Clemens im Mittelkreis zu Gast – ein Austausch, für den wir sehr dankbar sind.

Traumstart setzt klares Zeichen

Der LHV legte los wie die Feuerwehr. Dresden wirkte in den Anfangsminuten überfordert, und bereits nach fünf Minuten führten die Hausherren mit 5:0.

Allen voran überzeugte Elias Krannich, der in den ersten acht Minuten gleich fünf Treffer erzielte. Mit seiner kompromisslosen Art, immer wieder in die Lücken zu stoßen, setzte er früh ein Ausrufezeichen.

Zwar fand Dresden anschließend besser ins Spiel, doch Hoyerswerda behielt die Kontrolle. Nach zwölf Minuten stand es 10:5 – getragen von einer aggressiven, stabilen Abwehr und konsequent abgeschlossenen Angriffen. Besonders beeindruckend war dabei die mannschaftliche Geschlossenheit, die in jeder Aktion spürbar wurde.

Ein Schlüssel zum Erfolg: HSV-Topscorer Dressler wurde komplett aus dem Spiel genommen und blieb ohne eigenen Treffer.

Verdiente Halbzeitführung

Am Spielverlauf änderte sich wenig. Immer wenn es nötig wurde, erhöhte der LHV das Tempo und baute den Vorsprung zwischenzeitlich auf sieben bis acht Tore aus. Folgerichtig ging es mit einer hochverdienten 19:11-Führung in die Halbzeitpause.

Immer wieder zogen die Baugstatt-Brüder entschlossen zum Tor, erzielten einfache Treffer oder setzten ihre Mitspieler stark in Szene.

Kurzes Wackeln – dann wieder volle Kontrolle

Den Start in die zweite Halbzeit verschlief das Team von Christian Untermann jedoch etwas. Dresden nutzte diese Phase und verkürzte durch Viktor Ciobanu, den treffsichersten Werfer der Gäste, auf 21:16.

Doch Untermann strahlte an der Seitenlinie genau die richtige Mischung aus Ruhe und Konsequenz aus – und seine Mannschaft setzte dies auf der Platte um.

Tom Sobanski zeigte vor allem in der Defensive eine herausragende Leistung und übernahm trotz seines jungen Alters viel Verantwortung.

Spätestens in der 55. Minute war die Partie entschieden: Widera schnürte einen Doppelpack zum erstmaligen Zehn-Tore-Vorsprung. Bei einem seiner Treffer ließ er im Vollsprint einen Dresdner Spieler deutlich stehen – ein Treffer, der sinnbildlich für die Entschlossenheit des gesamten Teams stand.

Souveräner Abschluss und große Erleichterung

In der Schlussphase spielte der LHV die Partie routiniert herunter. Am Ende stand ein überzeugender 34:25-Heimsieg auf der Anzeigetafel.

Die Erleichterung war bei allen Beteiligten spürbar – bei Spielern, Trainern und Fans gleichermaßen. Die Mannschaft zeigte eindrucksvoll, was möglich ist, wenn über 60 Minuten ein klarer Plan verfolgt wird und der Funke von den Rängen auf das Spielfeld überspringt.

Schon nächste Woche wartet das nächste Highlight: Beim Heimspiel gegen den Zwönitzer HSV sollen die nächsten zwei Punkte eingefahren werden.

LHV spielte mit: Reimer(1) ,Radtke ,Schacht ,N.Nitzsche ,Werner(3) , Schneider (1), Krannich (6), Altmann(1), Widera (6), Knofe(4), Canbek, Bisinger, Sobanski(1), Tom Baugstatt (7), Krahl, Tim Baugstatt(4)

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