Dritte Männer mit erster Saisonniederlage

5 Oktober, 2026

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SV Lok Königsbrück – LHV Hoyerswerda III 31:28 (15:13)

Nur wenige Wochen nach dem Hinspiel trafen unsere 3. Männer am gestrigen Sonntag bereits zum zweiten Mal in dieser Saison auf den SV Lok Königsbrück. Während die Dritte das erste Duell Anfang September noch mit 35:32 für sich entscheiden konnte, ging das Rückspiel in Königsbrück mit 28:31 verloren.

Am Ende geht die Auswärtsniederlage in einem klassischen Sonntagsspiel durchaus in Ordnung. Zu selten fand unsere Dritte zu ihrem eigenen Spiel und konnte damit nur phasenweise an die Leistungen aus den letzten positiven Spielen anknüpfen.

Dabei war die Partie über weite Strecken grundsätzlich ausgeglichen. Nach einer zunächst wechselhaften Anfangsphase konnte der LHV zwischenzeitlich mit zwei Toren in Führung gehen – 6:8 in der 15. Spielminute. Königsbrück kämpfte sich jedoch zurück in die Begegnung, übernahm nach erneutem Rückstand (9:10) die Führung (12:10, 25. Minute) und konnte diesen Vorsprung mit in die Halbzeitpause nehmen – 15:13.

Vor allem im Angriff tat sich die Dritte über weite Strecken schwer. Häufig wirkten die Aktionen verkrampft und es fehlte die notwendige Leichtigkeit im eigenen Spiel. Dazu kamen zu viele Fehlwürfe, gerade bei eigentlich guten und freien Gelegenheiten. So wurden immer wieder Möglichkeiten vergeben, sich einen in der Anfangsphase größeren Vorsprung zu erarbeiten oder nach Rückständen den Ausgleich herzustellen.

Auch in der Abwehr fehlte in nahezu allen Formationen der letzte und entscheidende Zugriff. Königsbrück kam immer wieder zu einfachen Möglichkeiten und konnte sich dadurch trotz eigener Schwächephasen im Spiel halten. Den Königsbrücker Spielmacher Hoppe bekam man ebenso wenig in den Griff wie den Torschützen des Tages Gary Nitzsche, der mit zwölf Toren maßgeblich zum Erfolg seines Teams beigetragen hat.

Positiv war allerdings, dass die Dritte nie komplett abreißen ließ. Immer wieder gelang es, Rückstände zu verkürzen und die Gastgeber unter Druck zu setzen. Nach einem zwischenzeitlichen 24:19 kam der LHV beispielsweise wieder auf 24:22 heran. Auch in der Schlussphase blieb die Möglichkeit bestehen, das Spiel noch einmal auszugleichen. Julian Lutz konnte sich als sehr junger Akteur zehnmal in die Torschützeliste eintragen und auch Julian Bahl bewahrte als 7m-Schütze die Ruhe und konnte sechs aus acht Versuchen verwehrten.

Im Tor zeigte Alex Schmidt in der zweiten Halbzeit ein ordentliches Spiel und hielt seine Mannschaft mehrfach im Rennen. Gerade mit einigen gehaltenen Siebenmetern konnte er wichtige Akzente setzen. Robert Ide hatte dagegen in der ersten Halbzeit und auch in der Schlussphase nur wenige Möglichkeiten, sich auszuzeichnen. Dies lag allerdings nicht zuletzt an der insgesamt zu schwachen Abwehrleistung vor ihm.

Am Ende fehlten der Dritten vor allem Ruhe und Abgeklärtheit, um die Gastgeber tatsächlich vollständig ins Wanken zu bringen. Die Chance, das Spiel in die eigenen Hände zu nehmen, war über weite Strecken vorhanden. Doch gerade in den entscheidenden Situationen fehlte die nötige Konsequenz, um aus den erspielten Möglichkeiten auch Kapital zu schlagen.

So konnte Königsbrück die Partie letztlich mit 31:28 verdient für sich entscheiden.

Ein großes Dankeschön für die tolle Unterstützung geht an doch recht großen Hoyerswerdaer Fanblock.

LHV – kämpft wie Sau!

Der LHV spielte mit: Robert Ide, Alex Schmidt (bd. im Tor), Göran Hussock (2), Jens Uwe Kretzschmann (3), Torsten Bahl, Michael Flach (1), Benjamin Jendryke, Julian Bahl (6/6), Marcus Beier, Reik Rosenkranz, Stanley Lorenz (2), Mario Stephan (1), Stanley Brix Möller (1), Julian Lutz (10) – Trainer/ Offizielle: Robert Schwarzbach, Mario Kunold

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