Zwei Punkte verschenkt – „Dritte“ mit vermeidbarer Niederlage…

3 November, 2026

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HSV 1923 Pulsnitz III – LHV Hoyerswerda III 28:27 (12:19)

Nach der Niederlage im letzten Spiel in Königsbrück hatte sich die Dritte vorgenommen, in Pulsnitz wieder zwei Punkte einzufahren.

Der Start in die Partie verlief dabei genau nach Plan. Mit einer stabilen Abwehr und einem beweglichen Angriff setzte sich der LHV bereits nach elf Minuten mit 9:2 ab und zwang Pulsnitz zur ersten Auszeit. Auch danach blieb der LHV zunächst spielbestimmend und hielt den Vorsprung bei sechs bis sieben Toren. Einen sehr großen Anteil daran hatte auch Schlussmann Tim Dahl, der einen Sahnetag erwischte und gerade in der ersten Viertelstunde den Pfefferkuchen-Städter mit etlichen Paraden Kopfschmerzen bereitete. Mit einer 19:12-Führung ging es in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel kamen die erfahrenen Pulsnitzer besser ins Spiel. Bei unserer Dritten häuften sich die Fehler und in Minute 37 waren die Gastgeber beim 17:20 wieder auf drei Tore herangekommen –Auszeit LHV

Nach der Auszeit fand der LHV wieder zurück ins Spiel und baute den Vorsprung erneut auf sechs Tore aus (17:23). Doch anschließend folgte ein unerklärlicher Einbruch: Zu wenig Bewegung im Angriff, zahlreiche technische Fehler und eine zunehmend löchrige Abwehr brachten Pulsnitz zurück in die Partie. Während man in der ersten Halbzeit nur zehn Gegentore kassiert hatte, waren es im zweiten Durchgang ganze 18.

Bis zum Ende entwickelte sich ein hektischer und offener Schlagabtausch. In der letzten Minute führte Pulsnitz mit 28:27. Eine Zeitstrafe und kurz darauf eine Rote Karte gegen die Gastgeber eröffneten dem LHV noch einmal die Chance auf die Wende. Doch ausgerechnet in dieser entscheidenden Phase wurden zwei Siebenmeter in Folge verworfen.

Am Ende steht eine 28:27-Niederlage, die angesichts des Spielverlaufs besonders ärgerlich ist. Nach einer starken ersten Halbzeit und einem zwischenzeitlichen Sieben-Tore-Vorsprung hatte die Dritte die Partie lange unter Kontrolle. Zu viele technische Fehler, fehlende Bewegung im Angriff und eine nachlassende Abwehrleistung machten aus einer eigentlich soliden Partie eine unnötige und vermeidbare Niederlage.

Kommenden Samstag geht es direkt weiter. Da empfängt die dritte Männer die dritte Vertretung des Radeberger SV.

Der LHV spielte mit: Tim Dahl, Robert Ide (bd. im Tor), Göran Hussock (2/1), Paul Sobanski (1), Marcus Beier, Nico Stasch (2), Thomas Koch (4), Marc Heyne (2), Benjamin Jendryke (3), Aaron Krannich (1), Mario Stephan (2), Artsiom Tsitesnkou (8/3), Stanley Brix Möller, Julian Lutz (2), Finn Dewitz – Trainer/Offizielle: Robert Schwarzbach, Mario Kunold

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